Die Honigbiene

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Beschreibung

Von Blüte zu Blüte summt die eifrige Honigbiene. Auf ihrem Flug geht es über bunte Wiesen bis hin zum Bienenstock, in dem das fleißige Bienenvolk arbeitet. Es wird erzählt vom Pollen- und Nektarsammeln, von der Verständigung der Bienen untereinander, dem Leben im Bienenstock und vielem mehr.

Blick ins Buch

Information

Verlag/Hersteller NordSüd Verlag
Autorin Kirsten Hall
Illustratorin Isabelle Arsenault 
Übersetzerin Anna Schaub

Zusätzliche Information

ISBN

331410474X

EAN

9783314104749

Seiten

48 Seiten

Bewertungen

  1. WinfriedStanzick

    Aus dem Englischen übersetzt von Anna Schaub präsentiert der NordSüd Verlag in Zürich in seinem Frühjahrsprogramm 2019 ein empfehlenswertes Sachbildbuch über die Honigbiene, das die Kinderbuchautorin Kirsten Hall geschrieben und die in Kanada sehr renommierte Künstlerin Isabelle Arsenault in den Körperfarben der Bienen angelehnten pastelligen Farbtönen anspruchsvoll illustriert hat.

    In schönen Sprachreimen, die das Vorlesen dieses Bilderbuches zu einem Erlebnis machen, werden das Leben und die Aufgaben der Bienen anschaulich beschrieben.

    Die Bienen sind überall auf der Welt durch Umweltveränderungen, die der Mensch verantwortet, etwa durch intensive Landwirtschaft, zu einer ernsthaft gefährdeten Art geworden. Darauf weist Kirsten Hall die Kinder und ihre erwachsenen Vorleser in einem einseitigen Text nachdrücklich hin und gibt ihnen wettvolle Hinweise, wie sie durch einfache eigene Handlungen schon dazu beitragen können, dass der Lebensraum der Bienen geschützt bleibt: „Lasst uns gemeinsam Fürsprecher der Bienen sein!“

  2. EmmyL

    Wunderschöne Illustrationen begleitet von faszinierenden Texten über die Honigbiene.

  3. Krenberger

    Kinderbücher über Tiere vereinen meist (überwiegend) eine fiktive Geschichte und (als Ergänzung dazu) reale Eigenschaften der betroffenen Tiere. Dass ein Kinderbuch sich aber – in kindgerechter Form – ganz auf das natürliche Verhalten eines Tieres konzentriert, ist selten, aber gar nicht verkehrt. Nicht umsonst firmiert das vorliegende Werk „Die Honigbiene“ unter der Kategorie „Naturbilderbuch“. Wenn dieser Fokus gewählt wurde, muss das Buch aber auch gut gemacht sein, um die angestrebte Zielgruppe auch zu erreichen. Hier sollen Kinder im Alter von vier bis sechs Jahren angesprochen werden. Dies ist zum einen vom Verständnishorizont sinnvoll, da die meisten Kinder, wenn sie in Richtung Vorschulalter kommen, im Kindergarten naturbezogene Projekte kennen lernen. Zum anderen entspricht das Buch in Reimform auch dem Sprachhorizont von älteren Kindergartenkindern, die zum einen (kurze) Reime schätzen und die so transportierten Inhalt auch leichter verinnerlichen können. Kurzum: Ziel und Mittel der Umsetzung sind von der äußeren Form her gut gewählt worden und: das Buch ist sehr gut gemacht. Woran liegt das?
    Zum ersten: Das Erscheinungsbild des Buches ist sehr positiv. Schon die Haptik der Titelseite mit fühlbar hervorstehenden Blumen, Blättern und einer Biene ist einladend. Die gewählten Farben strahlen Wärme aus und die comichafte Aufmachung spricht junge Kinder ebenfalls an.
    Zum zweiten: Die Geschichte rund um die natürliche Lebensweise einer Biene wird in amüsanter Weise erzählt, ohne an den wichtigen Fakten zu sparen. Die Geschichte beginnt mit einem kleinen Versteckspiel, bis die Biene ihren ersten Auftritt hat. Dann wird erläutert, was die Biene eigentlich sucht, denn sie fliegt ja nicht nur zum Spaß durch die Gegend. Der Ausflug der Honigbiene auf eine prächtige Blumenwiese und vor allem die nachfolgende Kommunikation der Nahrungsquelle an ihre Bienenkolleginnen samt Bienentanz wird lebhaft und eingängig dargestellt. Dann folgen die Herstellung von Honig aus dem gesammelten Nektar und die Erklärung, wozu der Honig überhaupt gut ist. Das Überwintern des Stammes wird anschließend thematisiert und sodann natürlich der Neubeginn der Fliegerei und Sammelei im darauffolgenden Frühling.
    Eine schöne Nuance wartet am Ende des Buches. Dort erläutert die Autorin, warum sie sich dem Thema „Honigbiene“ gewidmet hat. Diese ist nämlich in Gefahr. Und wer, wenn nicht Kinder, könnte jedenfalls in kleinen Schritten für Verhaltensänderungen bei den Erwachsenen sorgen? Dieses Buch ist deshalb nicht nur schön gemacht, sondern bietet auch einen wichtigen Anstoß zur Erhaltung der natürlichen Artenvielfalt.

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